Herren I – Herber Rückschlag in Oppum

TV Krefeld Oppum 3M – Osterather TV 1M 24:23 (9:11)

Auswärts kommt der OTV einfach nicht in die Spur. In einem unterdurchschnittlichen Kreisliga A Spiel unterlagen die Osterather dem Aufsteiger aus Oppum mit 23:24 und verloren somit nach dem Gastspiel in  Lobberich (24:25), auch ihr zweites Auswärtsspiel der Saison.

„Wir haben nie zu unserem Spiel gefunden. Nie den Kampf angenommen und auch nicht wirklich den Zugriff in der Abwehr gehabt“, so OTV-Coach Markus Kammann nach Spielende.

Nach zähem Beginn, wo beide Teams sich schwer taten ins Spiel zu finden, stand es nach zehn Minuten 4:4, danach schienen die Osterather doch den Zugriff zu finden und konnten sich auf 10:6 absetzten, allerdings hielt der Gastgeber dagegen und verkürzte zur Pause noch auf 9:11.

Durchgang zwei verlief dann aus Osterather Sicht völlig verkorkst: Gegen die robusten Hausherren wurde im Angriff viel zu zögerlich agiert, die Verantwortung zu häufig delegiert und sich in der Abwehr viel zu häufig auf die individuelle Stärke verlassen und nicht im Verbund gearbeitet. Beim Stande von 20:18 (51.) für Oppum hatte der OTV dreimal in Folge die Möglichkeit per Tempogegenstoss den Anschlusstreffer herzustellen bzw. sogar in Führung zu gehen, aber weil der Abschluss nicht in allerletzter Konsequenz zu Ende geführt wurde, wurden diese Chancen vertan.

Negativer Höhepunkt des gebrauchten Tages für die Osterather war dann noch die rote Karte gegen Florian Marienfeld (59.), die dann aber auch nicht mehr ausschlaggebend für die knappe Niederlage war. Damit verpasste der OTV auch, sich in der Tabelle oben festzusetzen.

„Mit 70-80% können wir einfach nicht gewinnen, da wir so nicht in unser Spiel finden. Mir fehlt die Leidenschaft und Lust auf Handball, vielleicht tut uns die Pause jetzt mal gut“, hofft Kammann auf Besserung.

Es spielten:

Hüsges, Offer (Tor) – Scheidt (9/2), Whiteley (6), Oelschläger (2), Esposito (2), Hoff (1), Rademacher (1), Meurers (1/1), Marienfeld (1), Borghs, Knechten, Ummelmann – Trainer: Markus Kammann

 

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