A-Jugend – Deutlicher Sieg beim Schlußlicht

St. Hubert : Osterather TV = 21:34 (12:20)

Heute ging es bei schaurigem Regenwetter zum Auswärtsspiel nach Hubert. Genauso wie letzte Woche gegen Waldniel trat auch Hubert nur mit 8 Spielern an. Der OTV hingegen hatte seit langem wieder den kompletten Kader an Bord.

Interessant sollte das Spiel aus Sicht des OTV Trainers deswegen werden da heute ein buntes durchmischen der Spieler bei gleichzeitigem experimentieren von Defensivformationen auf dem Programm stand. Um das Fazit vorweg zu nehmen, die Defensivbemühungen waren zu Beginn eher „mäßig“. Ein 5:1 war irgendwie nicht das Gelbe vom Ei. Das anschießend 6:0 klappt auch erst zum Schluss der Halbzeit nachdem die Abwehr seine Angreifer abzählte und die Zuordnung besser wurde. Im Angriff konnte man den einen oder anderen Spielzug gut inszenieren. Highlight war hier sicherlich der Kempa von der Mitte der vom Außen vorbildlich nach abgebrochenem Torwurf angespielt wurde.

Durch die ordentliche Angriffsleistung konnte sich der OTV quasi 60 Minuten „Laborzeit“ für sein Abwehrexperiment gönnen. Das Halbzeitergebnis konnte der OTV sicher mit 12:20 für sich entscheiden.

In Halbzeit Zwei wurde dann im OTV-Labor unter anderem die offene 4:2 Abwehr angerührt. Das zeigte beim Gegner extreme Wirkung. Reihenweise verlor Hubert den Ball. Ab und an ging der Schuß aber auch nach hinten los, und ein Hubert Angreifer konnte sprichwörtlich „Wie ein Messer durch die Butter“ durch die OTV-Abwehr spazieren, was durch Unstimmigkeit in der Zuordnung herrührte. Aber das war nun mal der Blutzoll für die Experimentierfreudigkeit in der Abwehr. Zum Leidwesen des OTV Torwarts, der sich nun unfreiwillig öfters einem 1:1 Gefecht mit einem Hubert Spieler gegenüber stand. Zum Glück ging hier nicht jedes Gefecht verloren!

Im Angriff verpasste es der OTV seine in der Abwehr gewonnenen Duelle in Gegentore umzumünzen. Schuld daran waren einfache technische Fehler, überhastete Abspiele auf bedrängte Mitspieler oder man scheiterte am gegnerischen Torwart. Das kann der OTV Angriff normalerweise besser.

So fuhren die OTV-Jungs einen unspektakulären Sieg gegen einen überforderten Gegner ein. Mit der Erkenntnis, dass man in der Abwehrleistung mehr Abstimmung benötigt und im Angriff die Entscheidungsqualität unter Bedrängnis erhöhen muss, ging es dann wieder nach Osterath.

Es spielten: Hüsges (TW); Offer (TW); Kessler (9); Hümsch; Knechten, M.; Reinecke; Nix (9); Scheidt (4); Träger (4); Grandin (1); Althof (2); Knechten, F. (5); Grupe