A-Jugend – Trainingslager in Schlitz

Ein kleiner Bericht …

Im Rahmen der A-Jugend Vorbereitungen für die Saison 15/16 wurde am letzten August Wochenende ein Trainingslager in Schlitz/Hessen geplant und auch ausgeführt. Zusätzlich zu den etatmäßigen A-Jugendlichen fuhren auch zwei B-Jugendliche des OTV mit, um Ihre ersten Eindrücke beim Jahrgang 97/98 zu sammeln.

Der Trainingsplan

Der Trainingsplan

Übernachtet wurde während des Trainingslagers in der Jugendherberge in Lauterbach/Hessen.Die JHB kann man ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Auf dem Übungsfahrplan standen 4 Trainingseinheiten.

Freitag nach dem Abendessen von 21:30-23:00 Uhr, Samstags morgens von 9:00-11:30 Uhr, mittags von 13:00 bis 15:10 Uhr und Sonntags nochmals von 9:00 bis 11:30 Uhr.

Für Samstag war auch ein Freudschaftsspiel gegen den ortsansässigen Handballverein der TSG Schlitz angesetzt.

Hier sollte man in der ersten Halbzeit gegen die A-Jugend und in der zweiten Halbzeit gegen die Herren des Gastgebers antreten. Gegen die A-Jugend gewann der OTV deutlich. Gegen die Herren verlor man zwar, aber in der Addition schaffte es die Herren Mannschaft aus Schlitz nicht mehr den Rückstand Ihrer A-Jugend zu kompensieren. So gewann die A-Jugend des OTV das Spiel, nicht ganz unverdient, mit einem Tor. Ich glaube der Endstand war 30:31.

Vor allem in den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit konnte man mehrmals die einstudierten Spieleröffnungen erfolgreich umsetzen. Immer wieder tauchten die OTV-Jungs urplötzlich vor dem Tor auf und scheiterten überhastet mit Ihrem Torabschluß alleinstehend am Schlitzer Torwart. Man war schon überrascht, dass man derart frei zum Abschluß kam. So war in den ersten 15 Minuten der Zweiten Halbzeit der Schlitzer Torwart bester Mann auf Seiten der Gastgeber.

Auch wenn man gegen die Herren verlor, so muss man bedenken, dass die OTV Jungs bis zu diesem Zeitpunkt 5 Stunden Training in den Knochen hatten. Und an diesem Samstag wurden vor allem Variationen von Tempogegenstößen einstudiert.

Dies zollte nicht nur dem Trainer, sondern auch dem Gastgebern Respekt ab!

 

Abends ging es nach 4 Familienpizzen und einem Salat-a-la-Kaffelöffel (stimmt doch Moritz, oder?) noch zu einem drei stündigen Event in den Schlitzer Hochseilgarten. Da der Trainer den Eigentümer des Hochseilgarten noch aus seiner sportlich aktiven Zeit gut kannte, war der Besuch für die Mannschaft quasi eine Art Pflichtveranstaltung.

Und der OTV hatte den kompletten Hochseilgarten für sich alleine. Inklusive 2 TrainerInnen. Das die Jungs an diesem Abend eine Menge Spass hatten konnte man jederzeit miterleben.

Hier ein paar Bild Impressionen aus dem Hochseilgarten in Schlitz.

Bei 2 Kisten alkoholischen Kaltgetränken, aus der Mannschaftskasse finanziert, wurde der Abend bei tropischen Temperaturen von 27 Grad irgendwann um 1 Uhr Nachts beendet.

Am Sonntag kam dann das Unausweichliche. Die halbe Mannschaft – oder waren es doch alle? – hatten (Glieder-) Schmerzen. Alleine der Marsch zum Frühstück hatte was mit körperlichen Qualen und persönlicher Überwindung zu tun. Und eine Treppe vom ersten Stock in die Parterre kann da schon mal zu einer Art Überlebenskampf hoch sterilisiert werden. Aber zum Glück gab es ein Geländer an der Treppe. Zum festhalten.

Im Training um 9:00 Uhr setzte sich das „früh morgens“ erlebte Schreckensszenario dann fort. Eine gewisse Abnutzungserscheinung und Ich-Kann-Nicht-mehr Mentalität galt es für den Trainer zu brechen. Und dies sollte machbar sein! Ein kleines Eröffnungsspielchen und das mannschaftliche rumschleppen von Sitzbänken durch die 3-Felder-Halle durchbrach die körperliche Letargie und entfesselte die letzten Kräfte der Spieler. Nach einer mehrminütigen Trinkpause entschloss man sich dann gemeinschaftlich mit Positionswürfen ins (Handballer-) Leben zurückzukehren. Und siehe da. Unter freudiger Mithilfe des Trainers, der die Torwartposition einnahm, gelang es der Mannschaft wieder Lauf-, Sprung- und Wurfqualitäten zu erlangen. Die Lebensgeister krochen zunehmens in die „geschundenen“ Körper zurück. Bis zum offiziellen Trainingsende „knallte“ man sich förmlich den Muskelkater aus dem Leib. Somit endete das sportliche positiv zu bewertende Trainingslager in Schlitz wie geplant um 11:30 Uhr.

Nach einem letzten Mittagessen in der JHB Lauterbach ging es dann auf die Heimfahrt zurück nach Osterath. Und um 16:30 Uhr, nach der Heimkehr, war dann auch das Traingslager für die A-Jugend des Jahrgang 97/98 endgültig Geschichte.

Autor: Oliver Weigel